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Mythen & Fakten


I
m deutschsprachigen Raum halten sich einige Grundsätze über den BH-Kauf hartnäckig. Doch viele beruhen auf Vorurteilen oder Vorstellungen, die durch das jahrelange Tragen unpassender BHs geprägt wurden. Da die meisten Frauen wenig oder gar keine Gelegenheit haben, wirklich passende BHs in der richtigen Größe zu sehen, halten sich diese urbanen Legenden. Denn auf Werbeplakaten ist die Wäsche trotz Nachbearbeitung am Computer in 90% aller Fälle unpassend. Hier möchte ich mit den gängigsten Irrtümern aufräumen und über die Hintergründe informieren:

• Ich habe schon immer 85C getragen.

• Ich habe eine mittelgroße Brust und brauche also ein B-Körbchen, denn es gilt: A = klein, B = mittel, C = voll, D = groß, E = sehr groß.

• Durch meine füllige Figur kann ich keine Bügel-BHs tragen, weil sie mich in die Seite und/oder die Arme stechen.

• Trägerlose BHs können nur Frauen anziehen, die kleine Brüste haben.

• Es ist unwahrscheinlich, dass so viele Frauen die falsche Größe tragen. Es gibt schließlich Beratung im Fachgeschäft und überall Größentabellen. Dass der BH-Kauf schwierig ist, ist ja normal.

• Ich habe abgenommen. Vorher hat mir 80D gepasst, nun brauche ich 75D.

• Frauen mit kleinen Brüsten können sich den Stress beim Wäschekauf ersparen, weil sie ja eigentlich keinen BH brauchen.

• Frauen mit großen Brüsten brauchen breite Entlastungsträger, damit das Gewicht der Brust gut gehalten wird.

• Wenn das Unterbrustband zu eng ist, sieht man unangenehme Röllchen am Rücken. Deswegen soll es lieber locker und bequem sitzen.

• Den meisten Frauen passt die Größe 75B.

• Ich trage Push-Ups, damit mein Busen größer aussieht.

• Ich trage Minimizer, damit meine Brüste kleiner wirken.

• Ich habe 73 cm Unterbrustumfang und 92 cm Brustumfang. Nach Tabelle müsste mir 75C passen. Trotzdem sitzen meine BHs nie so richtig.

• Ich habe große hängende Brüste, also habe ich auch weiche Brüste.

 

 

Ich habe schon immer 85C getragen.

So wie jeder Teil des Körpers verändert sich auch die weibliche Brust im Laufe ihres Lebens. Gewichtsschwankungen, Schwangerschaft und Stillzeit können sich genauso auf die Veränderung der BH-Größe auswirken, wie Hormonschwankungen oder die mit dem Alter nachlassende Elastizität der Haut. [zurück]

 

Ich habe eine mittelgroße Brust und brauche also ein B-Körbchen, denn es gilt: A = klein, B = mittel, C = voll, D = groß, E = sehr groß.

Leider hat sich diese Einteilung der BH-Größen eingebürgert, da bei uns in Deutschland das Angebot oft nicht über E-Cups hinausgeht. Sie ist aber schon allein deshalb falsch, weil es nicht das A-, B-, C- oder D-Körbchen gibt. Die Körbchengröße muss immer in Relation zum Unterbrustband betrachtet werden. So ist 85D beispielsweise zwei Körbchengrößen größer als 75D. Es gibt also auch kein "großes" oder "kleines" D-Cup. Auf Stanikowy Matrix werden die Größen 65DD und 90DD im Vergleich gezeigt. Dort kann man gut sehen, wie die Größe des Cups in Relation zum Unterbrustband wächst. [zurück]

 

Durch meine füllige Figur kann ich keine Bügel-BHs tragen, weil sie mich in die Seite und/oder die Arme stechen.

Dickere Frauen benötigen häufig breite Bügel, da ihr Brustansatz an den Seiten oft weit nach hinten reicht. Das Brustgewebe ist schwer von Fettgewebe zu unterscheiden oder von diesem verdeckt, so dass oft zu kleine Körbchen in Kombination mit zu weiten Unterbrustbändern getragen werden. Daher drücken die Bügel auf das Brustgewebe und verursachen Schmerzen. In diesem Fall kann es sein, dass die Brust die Bügel nach außen drängt und unangenehme Scheuerstellen am Oberarm entstehen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Angebot an Bügel-BHs in großen Größen (etwa ab 90E) in Deutschland sehr dünn ist. Viele Frauen haben also gar nicht die Möglichkeit, Bügel-BHs in ihrer wirklichen Größe zu testen. In der passenden Größe werden Bügel-BHs allerdings als angenehm empfunden, weil die Bügel neben der formgebenden auch eine stützende Wirkung haben. [zurück]

 

Trägerlose BHs können nur Frauen anziehen, die kleine Brüste haben.

Das stimmt so nicht. Auch Frauen mit weichen, hängenden Brüsten von mittlerer Größe können trägerlose BHs tragen. Dabei kommt es auf eine stabile Konstruktion an, die die Brüste nicht zur Mitte oder nach oben hin herausfallen lässt. Der derzeit größte regulär erhältliche trägerlose BH wird bis zur BH-Größe 95M angeboten. [zurück]

 

Es ist unwahrscheinlich, dass so viele Frauen die falsche Größe tragen. Es gibt schließlich Beratung im Fachgeschäft und überall Größentabellen. Dass der BH-Kauf schwierig ist, ist ja normal.

Für viele Frauen ist der BH-Kauf ein schwieriges Unterfangen, weil die meisten keine BHs finden, die sie nicht doch irgendwann drücken oder stören. Und das, obwohl sie eine der gängigen Größen im Spektrum von 75-90 A-E tragen. Einige schließen daraus, dass sie eine außergewöhnliche Brustform haben. Jedoch wird in einem Großteil der deutschen Fachgeschäfte immernoch aufgrund der Tabellen aus den 1930er Jahren beraten. Damals wurden allerdings andere Materialien für die Wäscheherstellung benutzt, die Unterbrustbänder waren noch nicht so nachgiebig wie in Zeiten von Lycra und Microfaser. Ein 75er Unterbrustband kann sich beispielsweise auf 100 cm und mehr dehnen und deshalb einer Frau mit einem Unterbrustumfang von 74 cm keinen richtigen Halt bieten. Dazu kommt, dass man bei einem engeren Unterbrustband mit der Buchstabengröße nach oben gehen muss, um eine passende Größe zu erhalten. Wem z.B. ein BH in 75D zu weit ist, sollte nach einem Modell in 70E oder 65F Ausschau halten. Durch den größeren Buchstaben wird die Brust keinesfalls größer, es handelt sich lediglich um eine Umrechnung. Hierbei taucht jedoch das Problem auf, dass es BHs mit Unterbrustbändern unter 75 und mit größeren Cups als E selten zu kaufen gibt. Die mangelnde Passform liegt also hauptsächlich an dem begrenzten Angebot in Deutschland und veralteten Beratungsmaßstäben. [zurück]

 

Ich habe abgenommen. Vorher hat mir 80D gepasst, nun brauche ich 75D.

Bei Gewichtsveränderungen ist oft eine neue Größenanpassung nötig, da Frauen nicht an allen Körperteilen in gleichem Maße zu- oder abnehmen. Es kann also sein, dass man Gewicht am Oberkörper gewinnt, ohne dass sich die Größe der Brust ändert oder umgekehrt mehr Fettgewebe in den Brüsten angelagert wird, obwohl sich am Umfang nicht viel ändert. Beim Abnehmen kann es sein, dass die Brust an Festigkeit verliert und somit eine andere BH-Form benötigt. Eine neue Bestimmung der BH-Größe lohnt sich also in jedem Fall und es ist davon abzuraten einen zu kleinen BH für die Zeit nach dem Abnehmen zu kaufen. Stattdessen sollte man lieber wenige BHs für den Übergang anschaffen und sich dann erneut beraten lassen. [zurück]

 

Frauen mit kleinen Brüsten können sich den Streß beim Wäschekauf ersparen, weil sie ja eigentlich keinen BH brauchen.

Frauen mit kleinen Brüsten tragen weniger Gewicht mit sich herum und brauchen daher die Stützfunktion des BHs nicht in dem Maße, wie sie bei großen Brüsten erforderlich ist. Allerdings schätzen sie die formende Wirkung von Büstenhaltern. Da ihr Brustgewebe oft eher flächig auf dem Brustkorb verteilt ist, benötigen kleinbrüstige Frauen BHs, die ihre Brust nach vorne bringen und auch an den Seiten richtig umfassen. Ebenso ist es für viele angenehm, wenn die Brust keinen direkten Kontakt mit der Kleidung hat. [zurück]

 

Frauen mit großen Brüsten brauchen breite Entlastungsträger, damit das Gewicht der Brust gut gehalten wird.

BHs in großen Cupgrößen sind häufig mit Entlastungsträgern erhältlich. Diese sind 5 cm breit und sollen dem Gewicht der großen Brust besseren Halt geben, den Rücken entlasten und schmerzhaftem Einschneiden im Schulterbereich vorbeugen. Bei einem gut sitzenden BH sollte jedoch das meiste Gewicht vom Unterbrustband getragen werden. Nur etwa 20% sollte von den Trägern übernommen werden, da es sonst zu Verspannungen und Verhärtungen der Muskeln kommen kann. Selbst bei sehr großen Brüsten ist eine Trägerbreite von 2,5 cm völlig ausreichend. [zurück]

 

Wenn das Unterbrustband zu eng ist, sieht man unangenehme Röllchen am Rücken. Deswegen soll es lieber locker und bequem sitzen.

Das Unterbrustband muss das Hauptgewicht der Brust tragen, d.h. es muss eng anliegen, um seine Stützfunktion zu erfüllen. Es kann also sein, dass es sich unter dem T-Shirt abzeichnet. Allerdings kann ein zu weites Band ebenso sichtbar sein: Es rutscht im Laufe des Tages in Richtung Nacken und schiebt das Fettgewebe unschön nach unten. Auf der Webseite des britischen Wäscheshops Bravissimo kann man dies gut sehen. [zurück]

 

Den meisten Frauen passt die Größe 75B.

Viele Frauen denken, dass ihnen mit mittelgroßem Busen und durchschnittlicher Figur 75B gut passen sollte, da diese Größe als deutscher Durchschnitt gilt. Allerdings ist sie den meisten Frauen zu weit im Unterbrustband und zu klein im Körbchen. Die von den Busenfreundinnen nach Vermessung von Frauen der verschiedensten Körperformen und Größen ermittelte Durchschnittsgröße liegt bei 70G. A,B und C-Cups sind den meisten Frauen in Kombination mit den gängigen Unterbrustbandgrößen viel zu klein. [zurück]

 

Ich trage Push-Ups, damit mein Busen größer aussieht.

Push-Up BHs sollen den Busen optisch vergrößern und die von vielen als Ideal angesehene Apfelform erzeugen. Dabei sollen Kissen aus Silikon oder Stoff dafür sorgen, dass der Busen nach oben und zusammengeschoben wird und eine so genannte "Ritze" im Dekolleté entsteht. Jedoch erreichen Push-Ups - im Profil betrachtet - häufig eher das Gegenteil des Gewünschten und drücken die Brust platt. Auf Modefotos erzielen Push-Ups oft die gewünschte Wirkung, da die Models zu kleine BHs mit zu schmalen Bügeln tragen, die die Brust über den Körbchenrand drücken. Ein richtig angepasster BH ohne Einlagen kann die Brust größer aussehen lassen, als ein BH mit Einlagen, da durch passende Bügel und Schnitt die Brust nach oben gebracht und von den Seiten eingesammelt wird. [zurück]

 

Ich trage Minimizer, damit meine Brüste kleiner wirken.

Minimizer BHs sind so geschnitten, dass sie das Brustgewebe flächig auf den Brustkorb verteilen. Von der Seite kann dadurch der Busen zwar platter wirken, von vorne sieht er jedoch umso größer aus. Für einen optisch verkleinernden Effekt sorgen BHs, die eine leicht kegelige Form machen und die Brust nicht nur an den Körper herandrücken. In einem Blogbeitrag auf Stanikomania.pl kann man diesen Effekt sehr schön sehen. [zurück]

 

Ich habe 73 cm Unterbrustumfang und 92 cm Brustumfang. Nach Tabelle müsste mir 75C passen. Trotzdem sitzen meine BHs nie so richtig.

Um die richtige BH-Größe zu ermitteln ist meist mehr nötig, als nur diese zwei Maße zu kennen. Es wird empfohlen, den Brustumfang an der "stärksten Stelle der Brust" zu messen. Dabei bleibt allerdings unbeachtet, ob mit oder ohne BH gemessen werden soll und wieviel Volumen die Brust darüber und darunter hat. Die Bloggerin nyad hat dies in ihrem Artikel "Warum zwei Maße nicht ausreichen." mit Bildern anschaulich erklärt. Abgesehen davon kommt es auch auf die Festigkeit der Brust an, welche Größe man trägt. Weiche Brüste sind besser komprimierbar, man kann in der Tabelle etwas abrunden. Bei festeren Brüsten sollte man eher zu den nächstgrößeren Körbchen tendieren. [zurück]

 

Ich habe große hängende Brüste, also habe ich auch weiche Brüste.

Diese Gleichung geht so nicht auf. Viele Frauen haben die Vorstellung, feste Brüste müssten ihre Form von alleine halten, da man dies oft in den Medien so mitbekommt. Allerdings hängen Brüste ab einer gewissen Größe natürlicherweise. Trotzdem können auch solche Brüste sehr wenig komprimierbar sein. [zurück]

 

 

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